Air Berlin bittet Staat um Hilfe

04.08.2008 NCAR
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Die hohen Ölpreise bringt den Chef des LCC Air Berlin, Joachim Hunold, dazu, staatliche Hilfe anzufordern.

"Wenn die Mobilität durch monopolistische Strukturen wie die der OPEC gefährdet wird, muss der Staat eingreifen - und ich bin wirklich nicht jemand, der schnell nach dem Staat ruft", sagte er. Die Bundesregierung soll sich auch gegen die Umsetzung des Emissionshandels in der Luftfahrt einsetzten.
Air Berlin ergriff Massnahmen, um die Folgen des hohen Ölpreises zu mildern und bestimmte ein Sparpotential von 150 Millionen Euro. Dank der guten Buchungslage und Auslastung wollen sie bereits in diesem Jahr 35 Millionen realisieren. Dennoch denkt Air Berlin über Preiserhöhungen von durchschnittlich 6 Euro nach. Mit Preiserhöhungen berauben sich Billigflieger ihres zentralen Wettbewerbsvorteils. Das ist problematisch, doch ihre schlanke Kostenstruktur bietet nicht viele Sparmöglichkeiten. Die Air Berlin Aktie büsste seit Jahresbeginn 75 Prozent an Wert ein.

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