ASW 12
Die ASW 12 ist von der D-36 abgeleitet, einem Flugzeug der Akademischen Fliegergruppe Darmstadt. Spannweite: 18,30 m, Länge: 7,35 m, Gleitzahl: 46
Die ASW 12 ist eigentlich eine Serienversion der Darmstädter D-36. Der Rumpf hat dieselbe Länge, ist aber schlanker. Die Spannweite ist um 1 m grösser und das Profil etwas dicker. Die charakteristische Doppeltrapezform, sowie die Masse der Querruder und der Klappen sind übernommen worden. Das besondere an diesem Flugzeug, sowie an der D-36, sind die fehlenden Bremsklappen. Stattdessen wird ein im Rumpfheck eingebauter Bremsfallschirm verwendet. In einige ASW 12 sind, zur Erhöhung der Sicherheit zwei Bremsfallschirme eingebaut worden. Zwischen 1966 und 1970 sind 15 Flugzeuge gebaut worden. Heute fliegen davon nur noch etwa zehn ASW 12 in den USA. Zwei davon haben eine auf 20 m vergrösserte Spannweite. Diese Versionen werden ASW 12 B genannt. Am 31. Dezember 1965 hob die erste ASW 12 mit dem Kennzeichen D-4311 ab. Die ASW 12 wurde durch Hans-Werner Grosse bekannt, wegen seiner vielen Rekordflüge in Europa und den USA. Ausserdem ist die ASW 12 das erste Flugzeug von Gerhard Waibel. Durch ihn begann bei Alexander Schleicher das Kunststoff-Zeitalter.

Technische Daten: ASW 12
Hersteller: Alexander Schleicher
Verwendung: Leistungssegelflugzeug Offene Klasse
Serienbau: 1966 bis 1970
Hergestellt insgesamt: 15
Anzahl Sitzplätze: 1
Erstflug: 31. Dezember1965
| Spannweite: | 18,30 m |
| Länge: | 7,35 m |
| Flügelfläche: | 13,00 m² |
| Flächenbelastung: | 29,7 kg/m² bis 31,6 kg/m² |
| Flügelprofil: | FX62-K-131 modifiziert |
| Streckung: | 25,76 |
| Leitwerk: | gedämpftes T-Leitwerk |
| Leergewicht: | 324 kg |
| Maximales Fluggewicht: | 430 kg |
| Höchstgeschwindigkeit: | 200 km/h |
| Geringstes Sinken: | 0,57 m/s bei 90 km/h |
| Bestes Gleiten: | 46 bei 100 km/h |
| Bauweise: | GFK |