Rega-Jets nach Unglück in Crans-Montana im Dauereinsatz

04.01.2026 PS
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Die drei Ambulanzjets der Rega stehen seit dem tragischen Unglück in Crans-Montana (VS) im Dauereinsatz.

Seit dem 1. Januar verlegen die Rega-Crews nicht nur mit Rettungshelikoptern, sondern auch mit den Ambulanzjets schwer verletzte Patientinnen und Patienten in geeignete Spezialkliniken im In- und Ausland.

Bereits wenige Stunden nach dem Ereignis startete am frühen Morgen des Neujahrstags der erste Rega-Jet in Richtung Sion. Noch am selben Tag folgten vier weitere Flüge für mehrere Patientinnen und Patienten, die in geeignete Intensivstationen in der Schweiz oder ins Ausland verlegt wurden.

Rega Jets Im Einsatz
Rega-Jets nach Unglück in Crans-Montana im Dauereinsatz (Foto: Rega)

Verlegungen in Zentrumsspitäler und spezialisierte Verbrennungszentren

Auch am zweiten und dritten Tag nach dem Unglück wurden die Verlegungsflüge mit allen drei Rega-Ambulanzjets fortgesetzt. Am 2. Januar wurden fünf Patientinnen und Patienten in spezialisierte Verbrennungszentren nach Belgien geflogen. Ein weiterer Ambulanzjet transportierte je einen Patienten nach Deutschland. Am 3. Januar fanden Flüge für insgesamt sieben schwer verletzte Patientinnen und Patienten nach Luxemburg, Frankreich und Belgien statt. Die Organisation der medizinisch dringlichen Verlegungsflüge erfolgte in enger Abstimmung mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS). Nachdem alle Verletzten zunächst in Schweizer Spitälern erstversorgt wurden, wird die weitere Behandlung, die sich über Monate hinziehen kann, aufgrund der hierzulande vorhandenen Kapazitäten auch in hochspezialisierten Kliniken in anderen europäischen Ländern fortgesetzt.

Die Verlegungsflüge im Rega-Jet waren aufgrund der Verletzungsmuster operationell und personell anspruchsvoll. Jeder Patientin und jedem Patienten wurde ein spezialisiertes medizinisches Team aus einer Intensivpflegefachperson sowie einem Flugarzt oder einer Flugärztin zur Seite gestellt, um eine optimale medizinische Versorgung während des Fluges zu gewährleisten. Aufgrund ihres Gesundheitszustandes wurden zahlreiche Verletzte mit dem Rettungshelikopter vom abgebenden Spital aus direkt zum startbereiten Ambulanzjet geflogen.

Zusätzliche Patientenverlegungen mit Rettungshelikoptern

Neben den Ambulanzflügen führten die Rega-Crews weitere Patientenverlegungen mit Rettungshelikoptern durch, beispielsweise vom Universitätsspital Genf nach Metz (FR), vom Spital Visp nach Sion sowie vom Inselspital Bern ins Universitätsspital Zürich. Bereits in der Silvesternacht und in den Morgenstunden des Neujahrstags waren acht Helikopter-Crews der Rega im Einsatz, teilweise flogen diese gleich mehrere Einsätze. Die Zusammenarbeit zwischen Rega, Walliser Behörden, regionalen Rettungsdiensten, anderen Luftrettungsorganisationen und Spitälern war effizient, gut untereinander koordiniert und auf das Wohl von Patientinnen und Patienten ausgerichtet.

Zentrale Koordination der Intensivbetten

Die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter der Rega organisieren seit der Silvesternacht ununterbrochen Transporte mit Rettungshelikoptern und Ambulanzjets und unterstützen die Spitäler bei der Verteilung von Patientinnen und Patienten auf verfügbare Intensivbetten im In- und Ausland.

Rega

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