Autor: rk

LS-6

LS-6
Die LS-6 stellt den Nachfolger der LS-3 dar. Sie ist auch ein Wölbklappenflugzeug und wurde für die 15-Meter Rennklasse gebaut. Für die Entwicklung dieses Flugzeuges wurden aber nicht nur die aerodynamischen Erkenntnisse der LS-3 verwendet, sondern auch die der LS-4. Der Flügel ist in charakteristischer Doppeltrapezform ausgelegt und hat ein modifiziertes Wortmannprofil mit einer Dicke von 13,2 Prozent. Die LS-4 war noch aus Glasfaser gebaut und bei der LS-3 wurde teilweise Kevlar verwendet. Die LS-6 hatte jedoch Kohlefaser-Holmgurte. Der Rumpf der LS-6 ist etwas enger, als bei der LS-4. Die Flügelfläche ist mit 10,50 m2 gleich gross wie bei der LS-3. Beim Öffnen der Haube werden die Instrumente mit nach oben geklappt. Die LS-6c wurde 1990 entwickelt. Sie hat eine Spannweite von 17,5 Meter und im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin automatische Ruder- anschlüsse. Die LS-6 ist ein sehr erfolgreiches Flugzeug auf Wettbewerben.
LS-6 (Bild: C.Kagerhuber, cc licence)
Technische Daten: LS-6
Konstrukteur: Wolf Lemke
Hersteller: Rolladen Schneider
Verwendung: Hochleistungssegelflugzeug FAI-15-Rennklasse
Serienbau: ab 1985 (heute eingestellt, da LS-Flugzeuge jetzt bei DG-Flugzeugbau hergestellt und betreut werden)
Anzahl Sitzplätze: 1
Erstflug: 25. Februar 1985
Spannweite: 15,00 m
Länge: 6,80 m
Flügelfläche: 10,50 m²
Flächenbelastung: 31 kg/m² bis 50 kg/m²
Flügelprofil: Wortmann modifiziert (13,2 % dick)
Streckung: 21,43
Leitwerk: gedämpftes T-Leitwerk
Rüstgewicht: 250 kg
Maximales Fluggewicht: 525 kg
Maximaler Wasserballast: 140 kg
Minimale Fluggeschwindigkeit: 67 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 270 km/h
Geringstes Sinken: 0,58 m/s bei 85 km/h
Bestes Gleiten: 44 bei 105 km/h
Bauweise: Faser verstärkte Kunststoffe

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